Der Nikolaus war da!

Wer ist dieser Nikolaus eigentlich, der jedes Jahr in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember unsere geputzten Schuhe erwartet, um sie dann mit Kleinigkeiten zu befüllen? Salopp gesagt, ist er der Vorläufer des Weihnachtsmannes. Martin Luther mochte den katholischen Geschenkebringer nicht und machte ihn im 16. Jahrhundert fast arbeitslos; niemand anderes als das Christkind sollte die „richtigen“ Geschenke bringen. Nur an seinem Todestag, dem 6. Dezember, darf der Heilige Nikolaus eine kleine Rolle übernehmen.

Wahrscheinlich ist er eine Verschmelzung aus Nikolaus von Myra, der im 3. und 4. Jahrhundert in Kleinasien lebte, und dem Bischof Nikolaus von Pinora, der im 6. Jahrhundert in Myra ein Kloster gründete. Ersterer soll sehr barmherzig und mildtätig gewesen sein und viele Wunder vollbracht haben. So soll er unter anderem eine in Seenot geratene Schiffsbesatzung gerettet und einem kinderlosen Paar einen Sohn beschert haben. Er wurde in Myra in der heutigen Türkei beerdigt, doch im 11. Jahrhundert wurde sein Leichnam gestohlen und nach Bari in Süditalien gebracht. Hier findet ihm zu Ehren jährlich eine große Feier statt.

Der Heilige Nikolaus gilt auch als Schutzpatron der Kinder. Die braven werden von ihm belohnt, bei den bösen kommt sein Gehilfe Knecht Ruprecht vorbei, um sie zu bestrafen. Wir hoffen, ihr wart alle artig und hattet heute demzufolge keine Rute in euren Stiefeln!

Tag der offenen Tür 2011

Herzlichen Dank für euer zahlreiches Erscheinen! Es war ein toller Tag mit euch, und wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir!

Die Vortragsreihe hat Herr Günther Schlothauer, Pressesprecher der Australischen Botschaft, eröffnet.

Mehr Fotos findet ihr in der Bildergallerie

Titel-Skizzen für MOSAIK 432 und 433

Titel-Skizzen für MOSAIK 432

Titel-Skizzen für MOSAIK 433

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Pressezitate

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Das MOSAIK macht nicht bloß Spaß, sondern auch schlau!

Märkische Allgemeine 06.04.2013

Die erfolgreichsten deutschen Comics [...]

Lausitzer Rundschau 22.03.2013

Wahrheitsgehalt, Weltbild, Werte: Dafür war das Mosaik lange nicht für voll genommen worden. Jetzt werden sogar die künstlerischen Einflüsse gewürdigt.

Die Welt 26.04.2014