MOSAIK-Geschichte

Was ist das MOSAIK?

Die lustigen Abenteuer des MOSAIK werden Monat für Monat von einem Zeichnerteam in Berlin produziert. Historische Kulissen, Kostüme und kulturgeschichtliche Hintergründe finden sich nach aufwendigen Recherchen detailgenau und liebevoll umgesetzt im Heft wieder. Nicht zuletzt kann man in jeder Zeichnung den Spaß sehen, den das Team bei seiner einzigartigen Arbeit hat.

Der Verlag

Informationen über das MOSAIK und wie es entsteht, könnt ihr prima im großen, farbig illustrierten Jubiläumsband "25 Jahre Abrafaxe" nachlesen! Das ist die Geschichte der Abrafaxe. Kaum jemand weiß, woher sie kommen. Seit langer Zeit sind sie auf dem Weg durch die Welt, immer auf der Suche nach neuen Freunden, neuen Abenteuern. In regelmäßigen Abständen gelingt es ihnen, zwischen den Zeiten zu wechseln und so neue Schauplätze zu betreten. Die Schauplätze der jeweiligen Zeitepoche sind genau recherchiert – aber die Abenteuer der drei entspringen der kreativen Feder der Autoren, Zeichner und auch der Leser. Die Abenteuer der Abrafaxe erschienen in Finnland, Polen, Ungarn, Niederlande, Österreich, Indien, Griechenland und der Türkei.

1975

Ihre ersten Schritte in die Öffentlichkeit gingen die Abrafaxe im Herbst 1975 auf dem Rücktitel des MOSAIK. Lothar Dräger, der langjährige Mit-Autor des MOSAIK, das seit 1955 erscheint, will beliebte Spaßmacher, wie den Harlekin, in den Mittelpunkt der einzelnen Geschichten stellen. Als Nebenfiguren, die sich immer wieder zu anderen Helden gesellen, erfindet er nach Maßgabe des Chefredakteurs drei neue Gnome. Sie sollen pfiffig, aber doch etwas geheimnisvoll sein, ein Hauch von Abrakadabra und von Abenteuerlust soll sie umgeben, und durch Mut und Mutterwitz, Tollkühnheit und Tollpatschigkeit sollen sie einen frechen Charme entwickeln. Der Name Abrafaxe wird gefunden. Lothar Dräger wird der geistige Vater der Abrafaxe. Die Figurenzeichner des MOSAIK entwickeln daraufhin das Äußere, jeder für sich. Am besten kamen Lona Rietschels Entwürfe an. Damit wurde sie zur "Mutter der Abrafaxe".

1976

Zum Jahreswechsel 1975/76 kommt das MOSAIK mit den neuen Helden in einer Auflage von 705.000 Exemplaren zu den Abonnenten und in den Handel. Gleichzeitig erscheint eine 30.000 Exemplare umfassende ungarische Ausgabe von MOZAIKA.

1985

Im Dezember wird das 30. Jubiläum des MOSAIK begangen.

1991

Dieses Jahr wird für die Abrafaxe, ihre Macher und Freunde nicht leicht. Der Grund dafür ist, dass der bisherige Verlag des MOSAIK, der Verlag Junge Welt, von der Treuhandgesellschaft liquidiert wird und nur einzelne Titel weiterverkauft werden. Damit ist das Weiterbestehen des MOSAIK in Frage gestellt. Doch Klaus D. Schleiter und Anne Hauser-Thiele gründen den MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag und retten so das MOSAIK.

1992

Der russische Verlag Ogonyok unterzeichnet einen Lizenzvertrag für eine monatliche russische MOSAIK-Ausgabe. Auch in der Zeitschrift Ogonyok erscheinen die Abrafaxe-Onepager und Kurzgeschichten, um für die MOSAIKA-Hefte des Ogonyok-Verlages zu werben.

1995

Das 40. Jubiläumsjahr des MOSAIK! Das erste MOSAIK-Album erscheint. Hollywood Pursuit. Auch Bill Clinton und Hillary gehören ab diesem Buch zu den Abrafaxe-Lesern.

1996

Die Abrafaxe vervielfältigen sich in diesem Jahr enorm! Wöchentlich erscheinen ihre Abenteuer im Berliner Kurier und in der SUPER-Illu. "Kleine Detektive - Die Abrafaxe auf heißer Spur" erscheint. Außerdem gibt es ein interessantes neues Buch für Fans. In "Next Generation" werden die derzeit aktuellen MOSAIKer vorgestellt. Das neue geplante Album "Mach's noch einmal, Robin!" erscheint als Vorabdruck in der Schweriner Volkszeitung, bevor man es ab Herbst kaufen kann.

... und www.abrafaxe.com geht in diesem Jahr online.

1997

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Die Abrafaxe-Trickfilm-AG wird gegründet. In diesem Jahr wird der zweiminütige "Pilotfilm" zum ersten Abrafaxe-Kinofilm, also ein Filmversuch, mit dem Titel "Die Abrafaxe und Graf Hetzel" produziert und im Sender 3sat der Öffentlichkeit vorgestellt.

1998

Im Juli erscheint das 500. MOSAIK-Heft. In diesem Jahr wird auch eine neue, unregelmäßig erscheinende Heftreihe in einem modernen Zeichenstil ins Leben gerufen. Sie heißt ganz einfach "DIE ABRAFAXE".

1999

Der Clou des Buchjahres ist, dass der aus dem Fernsehen bekannte Tatort-Kommissar Palü alias Jochen Senf zusammen mit Peter Tiefenbrunner den Kinder-Kriminalroman "Der Fluch des Skarabäus" geschrieben hat, in dem die Abrafaxe einen schwierigen Fall im England des 19. Jahrhunderts aufklären. Wissenswertes über die Abrafaxe und kleine Abenteuer mit ihnen kann man seit diesem Jahr auch im ZACK-Magazin, das im MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag erscheint, erleben.

2000

Die Abrafaxe werden 25 Jahre! Anlässlich dieses Jubiläums feiert MOSAIK ein großes Fest im Filmpark Babelsberg.

2001

Endlich ist es so weit: Im September kommt der erste Kinofilm "Die Abrafaxe - Unter schwarzer Flagge" auf die Leinwand.

2002

Die Sammelband-Buchreihe wird in diesem Jahr gestartet. Im April 2002 ist die DVD und das Video vom ABRAFAXE-Kinofilm in den Handel gekommen. MOSAIK hat seit Jahren auf der Frankfurter Buchmesse und auf der Internationalen Kinderbuchmesse in Bologna einen Messestand. Auf diesen Messen werden auch Druckrechte für ausländische Verlage gehandelt. Das MOSAIK-Magazin erscheint jetzt monatlich in Ungarn, Griechenland und Korea. Auch das Abrafaxe-Magazin, die Abrafaxe-Comic-Alben und die Kurzgeschichten werden in verschiedenen Ländern regelmäßig veröffentlicht: Tschechien, Slowenien, Griechenland, Ungarn, Türkei, Indonesien, Korea, Russland und China. Im MOSAIK-Novemberheft 2002 beginnt das neue Abrafaxe-Abenteuer in Japan. Das Amerika-Abenteuer endete im Heft 322. Das erste Japan-Heft wurde am 9.Oktober 2002 zusammen mit dem japanischen Generalkonsul auf der Frankfurter Buchmesse der Presse vorgestellt.

2003

Ab Januar 2003 erscheint MOSAIK 14-täglich in Vietnam.

2004

In der "Weltreise"-Serie, die im August dieses Jahres beginnt, erwartet die Abrafaxe ein spannendes Wettrennen um den Globus. Am 17.12. lädt der MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag seine Fans erstmals zum Tag der offenen Tür in die Lindenallee ein.

2005

In der neuen "Templer"-Serie landen die Abrafaxe im 12. Jahrhundert.

2006

Das zweite Runkel-Buch "Ritter Runkel – Der Diplomat" erscheint.

2007

Unter dem Reihentitel "Mehr Wissen mit den Abrafaxen!" erscheinen in diesem Jahr zwei Hörspiele in Zusammenarbeit mit ZYX Music: "Die Burgen" und "Die Raubritter". Eine neue Serie beginnt außerdem: Die Abrafaxe machen sich in der "Johanna"-Serie auf die Suche nach dem Stein der Weisen. Im November erscheint der Sammelband "Das große Rennen um die Welt", der die Hefte 344–357 beinhaltet und bei verschiedenen Discountern erhältlich ist.

2008

Weibliche Ebenbilder der Abrafaxe erblicken das Licht der Welt. Die drei frechen Mädchen werden in Heft 393 eingeführt; ihr erstes Heft "MOSAIK – Die unglaublichen Abenteuer von Anna, Bella und Caramella" erscheint im August 2008. Mit Dr. Axel Werners Buch "Wie funktioniert die Welt? Naturphänomene im Alltag", das zur Frankfurter Buchmesse erscheint, finden die Abrafaxe ihren Weg in die Klassenzimmer.

2009

Ab April erscheint in der SUPERillu jede Woche eine Doppelseite mit den Abrafaxen, die junge Leser mit Wissen, Tipps und Tricks zum Staunen bringen. Mit dem Heft 406 beginnt die Serie "Gold und große Geister". Hier treffen die Abrafaxe große Persönlichkeiten wie das deutsche Universalgenie Gottfried Wilhelm Leibniz, Sir Isaac Newton oder den Sonnenkönig Ludwig XIV. Ab Oktober machen Anna, Bella und Caramella regelmäßig den Kiosk unsicher. Mit der 2. Ausgabe "Reise mit Hindernissen" erscheint das Heft dreimonatlich.

2010

Das Album "Blackbeards Schatz – Eine Piratengeschichte mit den Abrafaxen" wird veröffentlicht: eine Sammlung von Onepagern aus den Jahren 2000–2004. Im November erscheint der Orient-Express-Sammelband, der in einigen ALDI-Filialen erhältlich ist. Im Dezember wird das zweite Wissensbuch mit den Abrafaxen aus der Feder von Dr. Axel Werner herausgegeben: "Wie funktioniert die Welt? 2".

2011

Mit der MOSAIK-Oktoberausgabe (MOSAIK 430) beginnt ein neues großes Abrafaxe-Abenteuer. Die Abrafaxe betreten einen bis dahin unbekannten Kontinent: Australien.

2012

Die Abrafaxe setzen auf der “Investigator” ihre Reise rund um den australischen Kontinent fort. Lothar Drägers vierter Roman über die Rübensteiner “Im Namen der Rübe” erscheint. Und die Abrafaxe verschlägt es in ihrem neuen Album auf “Die Reise zum Mond”.

2013

Nachdem die Abrafaxe im Februar 2013 erfolgreich ihre Umsegelung mit der “Investigator” um den gesamten australischen Kontinent abschließen, reisen sie erneut nach Australien. Nun aber ins Jahr 1847 - knappe 44 Jahre nach Ihrer Rundreise. Angekommen in Sydney treffen sie unter anderem auf den brandenburgischen Forscher Ludwig Leichhardt. Diese Begegnung und ein paar weitere Vorkommnisse veranlassen unsere drei Helden ins Landesinnere ...
Lona Rietschel, die Mutter der Abrafaxe, feiert ihren 80. Geburtstag und anlässlich dessen erscheint ihre Autobiographie "Lona Rietschel - Bilder meines Lebens". In ihr erzählt Lona aus ihrem Künstlerleben und viele zuvor noch nie veröffentlichte Abbildungen dokumentieren ihr umfangreiches Schaffen.

2014

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse geht es im März 2014 von Australien knapp 1700 Jahre zurück in die Antike. Dieses Mal allerdings in das Alte Römische Reich.
Das Buch "Die unglaubliche Entstehung eines MOSAIK" erzählt wie viel Arbeit eigentlich in dem kleinen Heft mit den vielen bunten Bildern steckt und zeichnet exemplarisch den Entstehungsprozess eines MOSAIKs nach. Mit der "Collector's Edition – A New Star" erscheint zum ersten Mal ein MOSAIK-Sammelband auf Englisch. Im November kommt der Softcover-Sammelband "Die Abrafaxe im Alten Ägypten" heraus, der in einigen Aldi-Filialen erhältlich ist.

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Pressezitate

  • 1
  • 2
  • 3

Das MOSAIK macht nicht bloß Spaß, sondern auch schlau!

Märkische Allgemeine 06.04.2013

Die erfolgreichsten deutschen Comics [...]

Lausitzer Rundschau 22.03.2013

Wahrheitsgehalt, Weltbild, Werte: Dafür war das Mosaik lange nicht für voll genommen worden. Jetzt werden sogar die künstlerischen Einflüsse gewürdigt.

Die Welt 26.04.2014